Universum --- Kosmologie --- Gravitation --- Rotverschiebung von Spektrallinien --- Hubble-Gesetz --- Quasar --- Galaxie --- Winkelausdehnungs-Helligkeits-Relation --- Winkelausdehnungs-Rotverschiebungs-Relation --- Anzahl-Helligkeits-Relation --- Anzahl-Rotverschiebungs-Relation --- Zurückblickzeit --- Raumausdehnung --- Lichtausbreitung im Universum --- absolute und scheinbare Helligkeit kosmischer Objekte --- Alter des Universums --- Urknall .....

Willkommen bei "Kosmologie in Not" !

Homepage von Steffen Haase, BRD, Leipzig

Hier geht es direkt zu den Ergebnissen der Quantisierung der Gravitation.

Auf dieser Homepage können Sie meinen langen und steinigen Weg vom Abschied von der Konstanz der Photonengeschwindigkeit in einem expandierenden Universum verfolgen.

Englisch

Die folgende Anekdote fand ich neulich in der Literatur. Sie sei an dieser Stelle mitgeteilt, da sie das Motto meiner Homepage recht gut beschreibt:

Der bedeutende Bakteriologe und Nobelpreisträger Emil Adolph von Behring empfing einen neuen Assistenten, der in seinem Institut arbeiten sollte. Er verschreckte den jungen Mann mit folgenden Worten: "Wenn Sie hier etwas leisten wollen, dann vergessen Sie alles, was Sie bisher gelernt haben. Das ist alles Unsinn. Selbst die Fachliteratur können Sie weitgehend wegwerfen. Auch das ist zum größten Teil Unsinn. Wenn Sie jedoch schnell vorwärts kommen wollen, dann machen Sie den Unsinn weiter - aber nicht bei mir."
[Quelle: Das große Anekdoten Lexikon, Herausgeber D. Kunschmann, Bassermann Verlag, 1999]

Hinweise:
  1. Die hier vorgestellte Artikelserie besteht ursprünglich aus fünf zusammenhängenden Aufsätzen aus dem Jahre 1998.
    Die Basis dieser Aufsätze ist die Annahme, dass sich Photonen auch im expandierenden Universum stets (d.h. zeitunabhängig), überall (d.h. ortsunabhängig), in jeder Richtung (d.h. richtungsunabhängig) und unabhängig vom Bewegungszustand des Beobachters oder des Universums als Ganzes mit der absoluten Vakuumlichtgeschwindigkeit c bewegen.
    Der Vergleich der Theorie mit den Messergebnissen der Astrophysiker zeigt, dass bereits diese Theorie besser mit den (Quasar-)Daten übereinstimmt, als die in der Literatur verbreiteten Ableitungen des Rotverschiebungsabstandes bzw. Hubble-Gesetzes (s. Abb. Theorie 1998).
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    Außerdem finden Sie eine weitere Ableitung vom Rotverschiebungsabstand, die zu einem sehr ähnlichen Ergebnis führt (s. Abb. "Beta"-Theorie).
    Bei dieser Ableitung wird berücksichtigt, dass für Photonen im expandierenden Universum das Linienelement der Robertson-Walker-Metrik gleich null zu setzen ist, wodurch sich eine zusätzliche Bedingung für die Bewegung von Photonen durch das Universum ergibt. (Weiter unten auf dieser Homepage finden Sie eine Kritik zu dieser Vorgehensweise. Dennoch empfand ich es als wichtig, diesen Fall einmal durchzurechnen.)
    Im Rahmen dieser Theorie taucht die Vermutung auf, dass die Geschwindigkeit der Photonen im expandierenden Universum mit der Zeit variieren könnte. Eine alternative Interpretationsmöglichkeit wäre, dass der Beta-Parameter zu unterschiedlichen Zeiten verschiedene Werte annimmt. Diese Annahme würde die Konstanz von Naturkonstanten sichern.
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    Eine dritte Ableitung des Rotverschiebungsabstandes geht von vorn herein davon aus, dass die Geschwindigkeit der Photonen im expandierenden Universum nicht konstant ist ("B"-Theorie, ein vorläufiger Name). Diese Geschwindigkeit setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, wobei offenbar beide zeitabhängig sind. Wie sich zeigt, beschreibt diese Theorie die Messergebnise der Astrophysiker am besten (s. Abb. "B"-Theorie).
    Diese Tatsache spricht eindeutig gegen die Grundannahme der ersten hier vorgestellten Theorie von 1998, obwohl dieser theoretische Ansatz recht gut zu den Messwerten passt.
    Ich entferne die 1998er Theorie jedoch nicht von meiner Homepage, damit der Leser die Geschichte zur Auffindung der "B"-Theorie kennen lernen kann. Hierdurch ergibt sich die sicherlich interessante Möglichkeit, meine prinzipiellen Gedanken zu kosmologischen Fragestellungen besser verfolgen zu können.
    Ein Leser mit wenig Zeit sollte sich sofort der "B"-Theorie widmen.

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    Die folgende Abbildung zeigt alle 3 hier veröffentlichten Theorien in einem Bild vereinigt:
    Abb. alle Theorien
    Hubble-Diagramm für Radiogalaxien nach A. Sandage 1972 (Dreiecke) und Quasare nach M.-P. Véron-Cetty (März 2006) im Vergleich mit der Theorie von 1998, der "Beta"-Theorie und den beiden Ausprägungen der "B"-Theorie (Staub- und Strahlungs-Universum).
    In der Abbildung steht BG für den B-Parameter im Staub-Universum. Der Index G meint die im Universum enthaltenen Galaxien, die als Staub betrachtet werden können, d.h hier besteht die Masse der Friedmann-Kugel hauptsächlich aus Galaxien, was natürlich nur ab einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Urknall richtig sein kann. BS bezeichnet den B-Parameter im Strahlungs-Universum. Hier wird angenommen, dass keine Galaxien existieren, sondern nur Strahlung vorhanden ist. Das ist im Rahmen der Urknall-Kosmologie natürlich nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nach dem Urknall richtig. Im Rahmen einer Kosmologie mit heißem Urknall folgt, dass das Modell vom Strahlungs-Universum die Frühzeit des Universums beschreibt (heiße Phase, d.h. noch keine kondensierte Materie existiert) und es anschließend vom Staub-Universum-Modell abgelöst werden muss (ein großer Teil der anfänglichen Strahlung kondensierte zu barionischer Materie).

  2. Die Ableitungen in den Aufsätzen wurden so ausführlich dargestellt, dass sie von jedem Abiturienten mit den Leistungskursen Mathematik und Physik verstanden werden können.
  3. Ich würde mich freuen, wenn jeder an kosmologischen Fragestellungen interessierte Leser das Studium dieser Aufsätze bis zum Schluß "durchhält". Es wird zwar etwas Mühe bereiten, sich an manche der neuen Gedanken zu gewöhnen, aber die so gewonnenen Erkenntnisse zu diesem sehr interessanten naturwissenschaftlichen Forschungsgebiet werden den Leser bestimmt für diese Mühe entschädigen!
  4. Über Ihre ernstgemeinten Reaktionen würde ich mich freuen; greifen Sie ruhig zu Ihrem E-Mail-Tool !
    (Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn ich nicht gleich antworte.)

Vorwort:
Das Hauptziel einer jeden physikalischen Theorie ist es, die Meßergebnisse der experimentellen bzw. beobachtenden Physik bestmöglich zu beschreiben. Auf dem Gebiet der Kosmologie zeigt sich aber, daß die zugehörige sogenannte Standard-Theorie folgende Beobachtungsergebnisse nicht erklären kann:

  1. die durchschnittlichen Orte der Quasare im Hubble-Diagramm
  2. die scheinbar extremen absoluten Helligkeiten der Quasare
  3. im Hubble-Diagramm zeigt sich eine Begrenzung in Bezug auf die Rotverschiebung
  4. im Hubble-Diagramm existiert eine Begrenzung bezüglich der scheinbaren Helligkeit
  5. für große Rotverschiebungen werden weit weniger kosmische Objekte gefunden, als die Standard-Theorie erwarten läßt
  6. ein Minimum für die lineare Größe extragalaktischer Objekte für die Rotverschiebung z = 1,25 wird nicht gefunden

Auf dieser Homepage werden Korrekturen an der aktuell diskutierten Kosmologie vorgestellt, die einfache und einleuchtende Antworten auf die genannten ungelösten Fragen geben.
Speziell wird das Hubble-Gesetz auf eine andere Weise neu abgeleitet und das Ergebnis mit den Meßdaten verglichen (1. Aufsatz). Über diesen Neuzugang zum Hubble-Gesetz werden die Anzahl-Rotverschiebungs-Relation (2. Aufsatz) und die Winkelausdehnungs-Rotverschiebungs-Relation (3. Aufsatz) abgeleitet. Beide Relationen weichen ebenfalls von der heutigen Lehrbuch-Kosmologie ab.
In den beiden nachfolgenden Aufsätzen werden einige interessante Ergänzungen gebracht und weitere Schlußfolgerungen gezogen.

Sowohl in der jüngeren "Beta"-Theorie als auch in der aktuellen "B"-Theorie finden sich Aussagen entsprechend den Aufsätzen 1 bis 3 aus dem Jahr 1998.

Ich bin davon überzeugt, dass die hier vorgestellten theoretischen Ableitungen richtiger sind, als die der Standard-Kosmologie, da die daraus folgenden Gleichungen besser mit den Beobachtungen der Astrophysik übereinstimmen.
Nun möchte ich Sie dazu einladen, sich selbst von dieser Aussage zu überzeugen.

Ergänzungen:
  1. Unterstützt das Hubble-Diagramm der Supernovae vom Typ Ia tatsächlich das Urknallmodell?
  2. Hier finden Sie eine kurze Bergründung dafür, warum die Ableitung des für die Kosmologie so wichtigen Hubble-Gesetzes in der Literatur falsch ist.
  3. Studieren Sie hier eine einfache Begründung dafür, warum es keinen Urknall gegeben haben kann.
  4. Lesen Sie hier eine weitere Begründung dafür, warum es keinen Urknall gegeben haben kann.
  5. Wenn Sie beim Lesen des ersten Aufsatzes den Eindruck haben, dass Unstimmigkeiten enthalten sein könnten, versäumen Sie bitte nicht, die etwas ausführlicher kommentierte Ableitung des Hubble-Gesetzes zu lesen.

Den ersten Teil meiner Artikelserie von 1998 finden Sie hier: Über einige Probleme der modernen Kosmologie - I. Zur Interpretation des Hubble-Diagramms

Grundlegend für die hier durchgeführte Ableitung des Rotverschiebungsabstandes sind vier einfache Annahmen:
a) Der Raum ist euklidisch , d.h. flach.
b) Die Vakuumlichtgeschwindigkeit c ist auch im expandierenden Universum absolut konstant, d.h. unabhängig von der Zeit, vom Ort, von der Richtung und vom Bewegungszustand des Beobachters und des beobachteten Objektes.
c) Zu jedem Expansionszeitraum t2 - t1 existiert ein Lichtweg D = c(t2 - t1).
d) Der Lichtweg D entspricht dem dynamischen Abstand und ist hierdurch verantwortlich für die Abschwächung der Helligkeit beobachteter Objekte.
Hinweis:
Bleibt während einer Lichtlaufzeit t2 - t1 der Abstand zwischen dem das Licht emittierenden Objekt und dem Beobachter konstant, ist der Abstand zu beiden Zeitpunkten t1 bzw. t2 mit dem Lichtweg identisch. Dehalb ergibt sich hier für die Berechnung der scheinbaren Helligkeit m kein Problem. Ändert sich aber der Abstand während einer Lichtlaufzeit z.B. durch eine Expansion des Universums, kann nur der Lichtweg selbst Auskunft über die scheinbare Helligkeit zum Beobachtungszeitpunkt t2 geben. In diesem Fall ist der Lichtweg nie identisch mit dem Abstand zwischen Lichtquelle und Beobachter zum Zeitpunkt der Beobachtung.

Für einen schnellen Überblick schauen Sie sich am besten die Gleichung (18) an, vergleichen die Gleichungen (20) und (xxx) und widmen sich der Abb. 3.

Ergänzungen:

  1. Hier finden Sie weitere Informationen zum physikalischen Modell das dieser Hubble-Gesetz-Ableitung zugrunde liegt.
    (Januar 2007)
  2. Hier erfahren Sie Näheres zu den Hintergründen dieser Hubble-Gesetz-Ableitung.
    (Oktober 2006)
  3. Hier finden Sie ein Weg-Zeit-Diagramm das Ihnen beim Verständnis der Ableitung des Hubble-Gesetzes behilflich sein soll.
  4. Weitere Informationen zum ersten Teil finden Sie hier.

Messergebnisse:

  1. Hier finden Sie die Auswertung von Datenmaterial aus dem Jahr 2003.
  2. Hier finden Sie die Auswertung von aktuellem Datenmaterial aus dem Jahr 2006.

Hinweise:

  1. Gewiß ist es sinnvoll, sich die Abb.1 von den Ergänzungen zum ersten Teil auszudrucken.
    Hierdurch können Sie die Ableitung des Hubble-Gesetzes besser verfolgen.
    Hier können Sie das Bild als ZIP-Datei (Word2000-Dokument) herunterladen.
  2. Lesen Sie hier, warum die Ableitung des Hubble-Gesetzes in der allgemeinen Fachliteratur falsch ist.
  3. Vermutlich haben die Gutachter der Fachzeitschriften (s. hierzu die Ablehnungsschreiben) meine Ableitung des Hubble-Gesetzes nicht verstanden (oder nicht gelesen?). Aus diesem Grund können Sie hier die Ableitung des grundlegenden Hubble-Gesetzes mit zusätzlichen Kommentaren noch einmal studieren.

Anmerkung:
Der aufmerksame Leser wird nun vermuten, dass sich die absolute Helligkeit der gewöhnlichen Galaxien offenbar im zeitlichen Verlauf der Expansion des Universums mehr oder weniger stark entwickelt hat, während die Quasare offensichtlich keiner größeren Helligkeitsentwicklung mit der Zeit unterlagen. - Dies steht im krassen Widerspruch zu den derzeitigen theoretischen Auffassungen über Quasare in der Literatur, löst aber das vermeintliche Problem der vermuteten utopisch hohen Strahlungsleistung der Quasare auf sehr einfache Weise.
Der Aufenthaltsort der gewöhnlichen Galaxien im Hubble-Diagramm (für große Rotverschiebungen) deutet auf eine Entwicklung der Galaxien von kleineren zu größeren absoluten Helligkeiten hin.


Hier können Sie den ersten Aufsatz als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
Den zweiten Teil der Artikelserie von 1998 finden Sie hier: Zu einigen Problemen der modernen Kosmologie - II. Über die Anzahl kosmischer Systeme im Universum

Für einen schnellen Überblick vergleichen Sie am besten die Gleichung (2) mit Gleichung (yyy) und schauen sich die Abb. 4 an.

Ergänzungen zum zweiten Teil finden Sie hier.

Messergebnisse:

  1. Hier finden Sie die Auswertung von Datenmaterial aus dem Jahr 2003.
  2. Hier finden Sie die Auswertung von aktuellem Datenmaterial aus dem Jahr 2006.

Anmerkung:
Zurzeit keine.


Hier können Sie den zweiten Aufsatz als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
Den dritten Teil von 1998 finden Sie hier: Zu einigen Problemen der modernen Kosmologie - III. Über die mittlere Größe extragalaktischer Objekte

Für einen schnellen Überblick vergleichen Sie am besten die Gleichung (2) mit Gleichung (zzz) und schauen sich die Abb. 3 an.

Anmerkung:
Insgesamt ergibt sich offenbar, dass die gewöhnlichen Galaxien früher im Durchschnitt kleiner und weniger absolut hell waren.


Hier können Sie den dritten Aufsatz als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
Den vierten Teil von 1998 finden Sie hier: Zu einigen Problemen der modernen Kosmologie - IV. Ergänzungen

Für einen schnellen Überblick ist gewiß das Lesen von Abschnitt 1 bereits ausreichend!

Ergänzungen zum vierten Teil finden Sie hier.

Anmerkung:
Der Leser wird nun wahrscheinlich den Eindruck bekommen haben, dass in der Literatur seit etwa 70 Jahren die falschen Gleichungen für die hier behandelten astrophysikalischen Themem verwendet werden.


Hier können Sie den vierten Aufsatz als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
Den fünften Teil von 1998 finden Sie hier: Zu einigen Problemen der modernen Kosmologie - V. Über die Rotverschiebung von Wellenlängen im Spektrum kosmischer Objekte

Für einen schnellen Überblick schauen Sie sich am besten die Gleichung (19) an, lesen die kurzen Kapitel 4 und 5 und betrachten die Abbildung 1.

Anmerkung:
Ich denke, daß die hier aufgezeigten theoretischen Ansätze, die Ursachen der kosmologischen Rotverschiebung betreffend, für sich sprechen.
Doch Achtung:
Die innere Schwarzschild-Metrik ist nur gültig, wenn sich außerhalb der kugelförmigen Materieansammlung keine weitere Materie befindet. Für ein flaches Universum trifft das mit Sichheit nicht zu, während außerhalb eines geschlossenen (sphärischen) Universums tatsächlich keine Materie existiert. - Wegen der begrenzten Größe der Lichtgeschwindigkeit c existieren im flachen Universum jedoch Bereiche, die kausal nicht gebunden sind, d.h. Materie, die weit genug entfernt ist, wirkt auf eine beliebig herausgegriffene Friedmann-Kugel nicht ein, da sie im Verlauf der bisher begrenzten Expansionszeit des Universums einfach noch keine Zeit dazu hatte. Deshalb läßt sich diese Materie so betrachten, als sei sie in Bezug auf die betrachtete Friedmann-Kugel nicht vorhanden. Die Verwendung der inneren Schwarzschild-Metrik zur Erklärung der großen Rotverschiebungen im Universum bewegt sich demnach im Grenzbereich des theoretisch Machbaren. - Der Leser kann die Abstände von Materie, die kausal gebundene Bereiche von nicht-kausal gebundenen Bereichen trennen, ganz einfach abschätzen. Sie sind von der Größenordnung des Radius' einer Friedmann-Kugel.


Hier können Sie den fünften Aufsatz als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
Die "Beta"-Theorie finden Sie hier: Betrachtungen zur Kosmologie: Der Rotverschiebungsabstand.

In der Literatur wird die Bewegung der Photonen quer durch das expandierende Universum durch das Nullsetzen des Linienelementes der Robertson-Walker-Metrik (RWM) beschrieben. In der hier vorgestellten "Beta"-Theorie wird dieser Gedanke aufgegriffen und untersucht, welche Konsequenzen sich ergeben, wenn dann der Rotverschiebungsabstand wirklich richtig abgeleitet wird.

Ich stelle diese Ableitung des Rotverschiebungsabstandes hier zur Verfügung, obwohl ich wegen Ergänzungen: II. (siehe unterhalb vom Vorwort dieser Homepage) ernsthaft der Meinung bin, dass das Nullsetzen des Linienelementes der RWM nicht (!) zulässig ist.
Wenn diese Aussage richtig ist, hat die Standard-Kosmologie ein sehr ernstes Problem, weil aus dem Nullsetzen des Linienelementes auch die elementare Rotverschiebungsgleichung z = S(t 0) / S(t 1) - 1 folgt!

Ergänzungen:

  1. Hier finden Sie einige ergänzende Gedanken zur vorliegenden "Beta"-Theorie.
    (September 2007)
Anmerkungen:
  1. Diese Theorie heißt "Beta"-Theorie, weil beim Ableiten des Rotverschiebungsabstandes ein weiterer Parameter ins Spiel kommt: Ein Geschwindigkeitsquotient b, gebildet aus der heutigen effektiven Lichtgeschwindigkeit V = c* und der Vakuumlichtgeschwindigkeit c. Dieser Parameter hängt im Wesentlichen vom Verhältnis aus Schwarzschild-Radius RS = 2MG/c2 und aktuellem Radius RSA = DA der Friedmann-Kugel (der jeweils sichtbare Teil vom Universum) ab.
    Wird dieser zusätzliche Parameter auf eins gesetzt [b = (V / c) = (c* / c) = 1, d.h. V = c* = c], ergibt sich gerade der Rotverschiebungsabstand vom 1. Teil dieser Aufsatzreihe (1998), wie es auch sein muß. Insofern ist die "Beta"-Theorie allgemeiner. Der Vergleich mit den Meßwerten deutet gerade auf b = 1 hin!
  2. In beiden hier vorgestellten Theorien ergibt sich für den aktuellen Radius einer jeden Friedmann-Kugel (FK) DA = 3206 Mpc. Im Rahmen der "Beta"-Theorie finden wir für die in jeder FK enthaltene Masse Mb = 2,67 * 1056 g, wenn b = 1 angenommen wird, während sich im Teil I dieser Aufsatzreihe (1998) die etwas kleinere Masse MU = 2,96 * 1055 g ergibt. Dieser Umstand führt dazu, dass in der Theorie von 1998 der Schwarschild-Radius mit RS = 1.424 Mpc kleiner ist, als der aktuelle Radius DA und in der "Beta"-Theorie mit RS = 12.846 Mpc ein größerer Schwarzschild-Radius als DA herauskommt. Das bedeutet, daß sich gemäß der Friedmann-Gleichung der Radius der FK in der "Beta"-Theorie mit einer Geschwindigkeit verändert, die größer als die des Lichtes ist, während das in der Theorie von 1998 nicht der Fall ist. - Ich bin davon überzeugt, daß die in der "Beta"-Theorie auftretende Überlichtgeschwindigkeit durch die Anhänger des Standard-Modells der Kosmologie sorglos toleriert wird, warum auch immer. .....
  3. Die oben erwähnte effektive Lichtgeschwindigkeit (der Zähler vom Parameter b) hängt direkt vom heutigen Radius der FK ab. Da sich der Radius der FK mit der Zeit ändert, würde zu fordern sein, dass die effektive Lichtgeschwindigkeit ebenfalls zeitabhängig ist. Das Universum wäre heute gerade so groß, dass wir genau c = 2,99792458 * 1010 cm/s messen und keinen anderen Wert. Dies würde bedeuten, dass diese wesentliche Naturkonstante zeitlich nicht konstant ist.
    Hinweis:
    Die Einsteinsche Gravitationskonstante wurde erst vor wenigen Jahrzehnten geeicht, indem die mithilfe der Schwarzschild-Metrik ableitbaren Voraussagen der Allgemeinen Relativitätstheorie (Periheldrehung, Lichtablenkung, gravitative Rotverschiebung, ...) im lokalen Sonnensystem mit den Messergebnissen verglichen worden sind. Außerdem sind wir erst seit sehr wenigen Jahrhunderten in der Lage, die Lichtgeschwindigkeit mit einer brauchbaren Genauigkeit messen zu können. Eine eventuelle Änderung der Lichtgeschwindigkeit dürfte aufgrund der recht langsamen Veränderung des Radius der FK recht schwierig nachzuweisen sein. Eine einfache Abschätzung der Änderungsrate ergibt (c0 - c) / c = 8 * 10-9. Hier wurde ein zeitlicher Messabstand von 100 Jahren angesetzt.
    Eine andere Interpretationsmöglichkeit ist, dass b selbst verschiedene Werte liefert, wenn die Theorie zu unterschiedlichen Zeiten an die dann auch unterschiedlichen Messwerte (die Abstände zwischen den extragalaktischen Objekten bleiben im expandierenden Universum schließlich nicht konstant!) angepasst wird. Durch diese Annahme wäre die Konstanz der beteiligten Naturkonstanten gesichert.
    Es bleibt dem Leser überlassen, sich für eine der beiden Möglichkeiten zu entscheiden, falls er an die Richtigkeit der "Beta"-Theorie glaubt. ..... :-)
    In der "B"-Theorie (s. unten) ergibt sich ein ähnlicher Effekt.

Hier finden Sie eine Abbildung, die die geometrisch-physikalischen Verhältnisse für b = 1 vereinfacht aufzeigt.


Hier können Sie die "Beta"-Theorie als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
Meine "B"-Theorie finden Sie hier: Kosmologie und Lichtgeschwindigkeit
(September 2007)

Wer bis hierher alles aufmerksam gelesen hat, speziell alle meine ergänzenden Erläuterungen, wird meine allgemeine Unzufriedenheit mit in der modernen Kosmologie auftretenden Überlichtgeschwindigkeiten bemerkt haben.

Hier finden Sie nun die Lösung des Problems für den "Staub-Kosmos".
Und hier finden Sie die Lösung des Problems für den "Strahlungs-Kosmos".


Hier können Sie meine aktuelle "B"-Theorie als ZIP-Datei eines PDF-Dokumentes herunterladen.
??? Etwas zum Nachdenken.

Anmerkung:
Können Sie sich vorstellen, dass die moderne Kosmologie seit Jahrzehnten ein falsches Gravitationsgesetz verwendet?

Nachwort:
Eines der ursprünglichen Ziele des Nachdenkens über die in der vorliegenden Aufsatzreihe behandelten kosmologischen Fragestellungen war, den äußerst spekulativen und wohl auch wissenschaftlich unsinnigen Urknall (mit allen seinen merkwürdigen Konsequenzen) aus der physikalischen Theorie der Kosmologie endgültig zu verbannen.
Leider muß ich hier gestehen, daß mir dieses Vorhaben nicht ganz gelungen ist. Die Kosmologie kommt nach wie vor nicht ohne die Vorstellung von der allgemeinen Expansion des Universums aus. Diese ist allerdings wegen der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit stark eingeschränkt.
Aus meiner Sicht ergaben sich interessante Korrekturen an den heute allgemein für richtig gehaltenen Vorstellungen von der zeitlichen Entwicklung des Universums. Ganz besonders möchte ich noch einmal darauf hinweisen, daß bereits die seit Jahrzehnten nachgewiesene Begrenzung aller Geschwindigkeiten auf die des Lichtes verhindert, daß das Universum in sehr früher Zeit unendlich dicht, klein und heiß war. Für das Vermeiden des in der Literatur so beliebten Urknalls ist demnach das Hinzuziehen einer Quantentheorie der Gravitation nicht nötig. Genau hierüber sollten sich alle auf diesem Gebiet der Wissenschaft arbeitenden Naturforscher zunehmend Gedanken machen. Auch ich werde mich weiterhin mit Freude dieser Aufgabe widmen. .....

Hinweis:
Dieses Nachwort werde ich demnächst den neueren Erkenntnissen entsprechend abändern. Es stammt noch aus der Zeit, als nur meine ersten 5 Aufsätze an dieser Stelle veröffentlicht worden sind. .....

Über meine Erfahrungen mit Fachzeitschriften:
Die an dieser Stelle veröffentlichte Artikelserie wurde von namhaften astrophysikalischen Fachzeitschriften nicht zur Veröffentlichung angenommen.
Wenn Sie die Antwortschreiben der von mir um Veröffentlichung meiner Artikel gebetenen Fachzeitschriften lesen möchten, klicken Sie bitte hier.

Kontakt:
Bei Fragen, Anregungen, Kommentaren und sonstigen Bemerkungen schicken Sie mir bitte eine E-Mail. - Bitte haben Sie etwas Geduld, wenn ich nicht gleich antworte.

Danksagung:
Mein ganz besonderer Dank gilt den Schöpfern des Internets! Ohne die Erfindung des Internets wäre es mir nicht so einfach und effektiv möglich, diesen - von der sogenannten Standard-Kosmologie der allgemeinen Fachliteratur abweichenden - theoretischen Ansatz zur Kosmologie weltweit zu veröffentlichen.

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Copyright by Steffen Haase, Greifswald (1998) and Leipzig (1999)

Letzte inhaltliche Änderung: 20.01.2008
Letzte Schreibfehlerkorrektur: 20.01.2008